Namibia-Botswana-Viktoria Fälle
6000 km zum Grossteil auf Schotter- und Sandpisten ohne Kompass und GPS, dies war bis dato unser anstrengenstes Abenteuer. Speziell auf Botswanans Sandrouten glich die Orientierung einem Lotteriespiel, verwunderlich war, dass wir uns in dieser Wildnis nur einmal verfahren haben. Am Campground in der Savute kamen wir gehörig ins schwitzen als auf dem Weg von den Gemeinschaftstoiletten plötzlich ein Löwe aus dem Gebüsch ca. 10 Meter vor uns auftauchte, Gott sei Dank war sein Hunger bereits gestillt. Für erhöhten Herzschlag sorgten zusätzlich die grossen Elefantenherden mit den vielen Jungtieren, die unseren Weg kreuzten, als wir entlang der Chobe Riverfront mit unserem Allrad im Sand steckengeblieben sind. Alleine inmitten von hunderten Elefanten wird einem so richtig bewusst wie klein und hilflos man sich fühlen kann. Ungewöhnlich gleich unsere ersten beiden Tage: Regen und starke Gewitter in der Namib Wüste und Sossusvlei.
Unsere Route:
2004: Windhoek-Namib Wüste- Sossuslvei-Swakopmund-Cape Cross-Skelettküste-Damaraland-Twyfeltontein-Kaokoveld (Wüstenelefanten)-Purros (Himbas)-Etoshapfanne-Caprivistreifen-Livingstone-Viktoria Fälle-Chobe NP-Savute NP-Kwai River-Moremi NP-Okavango Delta-Maun-Windhoek.
2005: fuhren wir von Südafrika aus für 5 Tage ins südliche Namibia zum Fish-River-Canyon (zweitgrösster Canyon der Welt), nach Lüderitz und zur Geisterstadt Kolmannskuppe. Weiter zum Köcherbaumwald nach Messosaurus, benannt nach dem vor kurzen entdeckten, sehr gut erhaltenen ältesten Fossil des südl. Afrikas, einem Messosaurus (ca. 280 Mill. Jahre alt).
Alle Bilder und Texte unterliegen dem Copyright von Wolfgang Kunstmann.